Freitag, 27. März 2009

Vietnam die 2te...

Unsere "Erlebnisse" und (zumindest meine) "Empfindungen" hier in Vietnam sind so "extrem" dass ich sie in Worte kaum fassen kann. Es geht von absoluter Freude und Glueck bis in zu (naja, vielleicht nicht 100% das richtige Wort) "Schrecken" und Enttaeschung. Wo soll ich anfangen, beim schlechten oder guten? Fangen wir einfach der Reihe nach an. Also, wie schon geschrieben die Ankunft hier in Vietnam war echt schoen und nett und wir haben einen super lieben "Moto"-Fahrer kennen gelernt, er zwar kein super gutes Englisch spricht sich dafuer aber suuuper viel Muehe gegeben hat uns alles recht zu machen und zu erklaeren, wenn noetig mit hand und fuss und immer einem Laecheln im Gesicht :-) Nach einem Traumhaften Sonnenuntergang auf dem Sam-Berg sind wir dann am naechsten Tag mit dem Bus weiter nach Can Tho gefahren. War eine Abgefahrene Fahrt. Nicht die Fahrt selbst (hab schon weeesentlich "wildere" Fahrten in Laos und Cambodia hinter mir) sondern die Leute die wirklich ueberall (wirklich ueberall) Zigarettenstangen versteckt haben :-D das war soowas von witzig... Jedenfalls haben wir uns dann in Can Tho in ein nettes "Family"-GuestHouse eingenistet und bei einem Spaziergang einen super lieben etwas aelteren dafuer aber sehr witzigen Vietnamesen kennen gelernt der uns auch gleich zu sich nach Hause eingeladen hat und fuer die naechsten Tage versorgen wollte. Fuer den darauf folgenden hatten wir allerdings schon eine Boots-Tour auf die "Morgen-Maerkte" gebucht und somit auf den naechsten Tag verschoben. Wie dem auch sei, nach der echt netten (leider nicht perfekten, da wir, trotz fruehem Start, zu spaet auf dem groesseren der beiden Maerkte angekommen sind und somit die "Rush-Hour" verpasst haben) Boots-Ausflug wieder zurrueck im GH, stelle ich fest dass mir 70(t)Euronen fehlen!!! :-OOO Ich hab mich dann mal bloed gestellt und gefragt ob den Besitzern etwas auffaelliges aufgefallen waere, natuerlich nicht, "wir waren den ganzen Tag zuhause, da war nichts!!!", also, was es eigentlich von anfang an war, war meine Vermutung dass sie es selbst waren aber wie beweisen und was machen (ausserdem selbst schuld wenn man das Geld im Rucksack laesst aber war halt als "worst-case" gedacht falls man doch mal "ausgeraubt" oder beklaut wird hat man was im GH!!)... Nun kommt aber das "offensichtliche"! Da wir am naechsten Tag auch etwas frueher raus sind, um mit unserem neuen Bekannten (der vorhin nette aeltere Herr) einen Ausflug zu unternehmen und unsere Nachbarn ebenso schon eher raus sind da die die Boots-tour gemacht haben die wir am Tag vorher gemacht haben, konnten wir eine doch etwas komische Beobachtung machen. Judith kam gerade vom Zaehne-putzen wieder als der Chef des GH das Zimmer unserer Nachbarn verlaesst!!! (Hallo???!!) Also habe ich an eben jenem Abend unsere Nachbarn angesprochen und (oh Wunder) auch denen ist auf komische art und weise Geld abhanden gekommen!!! Naja, jetzt werden wir auschecken, sie nochmals drauf ansprechen und sehen was passieren wird...
Jedenfalls... Wie gesagt, meine Empfindungen hier sind demnach sehr extrem da man auf der einen seite so nette und liebe wild-fremde Leute kennen lernt und die im GH denen man dann eigentlich mehr vertraut als fremden auf der Strasse, einen dann beklauen... Aergern tu ich mich eigentlich nur etwas ueber mich selbst dass ich so leichtsinnig war die Enttauschung ist jedoch leider schon auch nicht zu vernachlaessigen, leider! ... Whatever, mal sehen was noch so alles hier in Vietnam auf uns wartet ;-)
Als naechstes folgt HCMC (Saigon)... einen riiiiesen Stadt also...
Kann nur besser werden, oder??? ;-)

Schoene (waermende) Gruesse nach Deutschland!

Montag, 23. März 2009

Good Morning Vietnam

Nun sind "wir" jetzt also, nach Siem Reap (Angkor und "Floating-Village" auf dem Tonle Sap) und Phnom Penh, in Vietnam angekommen. Phnom Penh war auch noch sehr interessant und man merkte gleich dass man sich in einer Grosstadt befindet (auch wenn die Einwohnerzahl mit angeblich 2.3Mio nur knapp doppelt so gross ist wie Muenchen, aber nach den Gross-staedten in Laos ist das RIIIESIG ;-) ). Hier in Chau Doc gefaellt es mir soweit echt gut und wenn es in Vietnam so weiter geht, werd ich es genauso "lieb-gewinnen" wie Thailand :-D
Heute Abend werden wir noch auf den "Sam-Berg" "wandern" (oder doch eher, rauf bringen lassen ;-) ) und den Sonnenuntergang geniessen ;-)
Gruesse aus dem heissen Vietnam ins kalte Deutschland ;-)

Montag, 16. März 2009

Siam Reap

Mittlerweile bin ich ueber Si Phan Don, der "Insel-Gruppe" (4000 Inseln) in Laos im Mekong (http://de.wikipedia.org/wiki/Si_Phan_Don) in Siam Reap angekommen. Genauso ist am Freitag dann auch Judith, die mit mir Cambodia und Vietnam bereisen wird, hier gelandet und so haben wir gestern und heute Angkor und dessen Tempel besichtigt. Leider funzt der USB port an dem Rechner nicht weshalb es keine Bilder gibt :-P aber die meissten haben sicherlich schonmal wenigstens von "Angkor Wat" gehoert ;-) Die Anlage selbst und die Tempel sind wahnsinnig riesig und beeindruckend und wir lassen uns relativ viel Zeit sodass die Tuk-Tuk fahrer (man "mietet" hier sozusagen einen Fahrer fuer einen Tag, der einen dann zwischen den einzelnen Tempeln hin und her faehrt) teilweise schon recht genervt von uns sind ;-) ... Ausserdem stehen an jedem Eingang zum Tempel zig Cambodianerinnen und kleine Kinder die einen mit Cold-Drinks ("Hello Mister - Buy Cold-Drink!!!?"), Cocco-Nuts, Postkarten (meisst die Kiddies die einen mit Hundeblick ansehen, ("Buy Postcard... They are ten diffrent... Only one Dollar!!?" (Jepp, leider wird hier meisst nicht in der Landeswaehrung sondern in Dollar bezahlt :-( )) oder sonstigen Souveniers versorgen wollen.
Morgen geht es dann zu einer Anlage die etwas ausserhalb liegt und vielleicht, obgleich wir echt Glueck hatten, nicht so von Touristen ueberwuchert ist und danach dann noch an den "Tonle-Sap" 'der' Lebensader des alten "Khmer"-Reiches und der Groesste Suess-wasser-See Sued-Ost-Asiens (http://de.wikipedia.org/wiki/Tonle_Sap_(See))
Als denn, schoene Gruesse nach dt von uns zwei ;-)

Samstag, 7. März 2009

Pakse

Nach einer ca. zwoelf-Stunden fahrt im Bus von Vientiane (18Uhr Abfahrt) bin ich heute morgen (6:30Uhr) in Pakse (http://de.wikipedia.org/wiki/Pakse) angekommen. Der Bus war so voll dass der Mittelgang noch mit Hockern "ausgefuellt" wurde dass die Leute ueber die Zeit sitzen koennen (in Deutschland, wenn nicht sogar ganz Europa absolut unvorstellbar) dafuer jedoch war es bisher der "beste" und modernste Bus mit dem ich hier gefahren bin. Schlafen war trotzdem nur im Stundenrythmus moeglich da, obgleich es wohl die best ausgebaute Strecke ist, es doch etwas holprig war und hin und wieder Leute aus- und zugestiegen sind. Leider hat man so auch nicht allzuviel von der Landschft mitgekommen und ich haette eine Fahrt auf dem Mekong definitiv bevorzugt. Da jedoch eben die Strasse relativ neu und gut ausgebaut ist, sind eben diese "Bootsfahrten" auf dieser Strecke eingestellt worden. Kurz nach der Ankuft bzw. wohl bereist schon in der Nacht, hat es dann kurzzeitig zu schuetten angefangen (nur ne halbe Stunde, dafuer jedoch Hunde und Katzen ;-) ). Man sollte meinen dass dies "Abkuehlung" bedeuten koennte, dem ist jedoch nicht so... Es ist dadurch nur noch schwueler geworden und so hab ich mich gerade, auch wenn nur mit Fan, in ein Internet-cafe gefluechtet. Hier in der Stadt gibt es leider nicht allzuviel zu sehen und so dient sie mehr als Ausgangspunkt fuer Ausfluege zum "Vat Phou" (http://en.wikipedia.org/wiki/Wat_Phou) der das Ziel meines morgigen Ausflugs wird (kosten fuer eine "organisierte" Tour mit dem hisigen Riesebuero, 460000kip (10500kip ist etwa ein Euro) kosten fuer ein Moped (1Tag), DAS Verkehrsmittel hier in SO-Asien, 70000kip, also werd ich mir, wie in Vientiane auch schon, ein Moped ausleihen. Es gaebe noch die Moeglichkeit mit einem "Local-Bus" zu fahren, da faehrt allerdings der letzte bereits um 15Uhr wieder nach Pakse zurrueck.
Vang Vieng entsprach leider genau meinen Vorstellungen (was den "Jugend-Tourismus" angeht). Die Fahrt von Luang Prabang war, auch wenn der Bus nicht gerade bequem noch "sicher" war (aber welches Fahrzeug ist das hier schon? hauptsache es faehrt ;-) !) einfach Traumhaft. Auch die Lage von Vang Vieng ist super und wuerde sich sicherlich auch (vielleicht von der Jahreszeit etwas frueher, wenn noch nicht so heiss ist) fuer Tagesausfluege und Trekking-Touren eignen. Wenn man jedoch dann an der Busstation steht, gerade angekommen und dann fahren drei Voll beladene Sammeltaxis (http://members.shaw.ca/julie.leung/pictures/T7_songthaew.jpg) mit "rotze-vollen und groelenden" Touries (ich erwaehne hier nochmal das "River-Tubing") an einem vorbei, verliert der Ort leider (meiner Meinung nach) an Charm! So bin ich, trotzdem einen natuerlich JEDER Tuk-Tuk-driver anspricht auf eigenen Faust los auf der Suche nach einem "ruhigen" Guest-House. Wie sich jedoch rausstellte ist die Karte die sowohl im Lonely-Planet als auch im Loose drin ist eine alte und die neue Busstation ist auserhalb des Stadtkerns. Ich hatte jedoch, wie meisstens bisher, definitiv "Glueck im Ungluck" (eigentlich wars garkein unglueck sondern nur glueck) und bin einer total lieben Laotischen Familie uebern weg gelaufen die soeben ein "Home-stay-Guest-House" aufgemacht haben. Aufgemacht ist uebertrieben, war noch etwas in Bau (und ich hatte die Ehre der erste Gast zu sein) aber das machte nichts, so konnte ich einen wintzigen Einblick in das normale Leben der normalen Bevoelkerung mitbekommen und es war total lieb die Kinders (aeltester Sohn 5, Tochter 4 und ein neugeborenes mit ca 1/2jahr) zu beobachten wie sie mit dem kleinen Nachwuchs spielen und rumtollen und natuerlich, wie jeder Laote hier abends, gespannt die Koreanische-Soap-Serie die hier wirklich JEDER sieht, verfolgen (mit Riiiiiiesigen Augen ;-) ). Am naechsten Tag bin ich dann jedoch wieder weiter nach Vientiane und auch diese Fahrt war, wenn auch nicht ganz so schoen da wesentlich flacher, sehr nett und abenteuerlich. Vientiane selbst ist eine, fuer eine Hauptstadt ganz besonders ruhige und kleine Stadt und auch wenn hier ebenso wie in Luang Prabang sehr viele Touristen sind, verlieren/verteilen sie sich doch etwas da die Anzahl/Einwohnerzahl an Laoten doch hoeher ist als in Luang Prabang. Dort habe ich mir den (50jahre alten) etwas ausserhalb liegenden (darum das Moped) Buddha Park (http://en.wikipedia.org/wiki/Buddha_Park - http://blogs.bootsnall.com/borderlines/archives/images/buddha_park_vientiane.JPG) angesehen natuerlich Pha That Luang (http://en.wikipedia.org/wiki/That_Luang) "das" Laotische National-Symbol, sowie einige sehr schoene Tempel. Gestern abend gings dann wie gesagt hier her, nach Pakse und nach einer wohl verdienten und dringend noetigen Dusche und einem Nickerchen :-) sowie lecker Mittagessen hier ins Internet-cafe... nachdem es jetzt wieder etwas angenehmer wird denke ich werd ich die Stadt etwas "begutachten" (allzu gross ist sie nicht) und dann eben morgen den Ausflug zum Vat Phou wagen.
Viele heisse Gruesse aus Pakse ins hoffentlich nicht mehr allzu kuehle Deutschland ;-)

Montag, 2. März 2009

Luang Prabang

Nun bin ich also schon wieder drei Tage hier in Luang Prabang. Gut, den ersten Tag kann man nicht wirklich rechnen denn da kahmen wir erst abends hier an. Bin mit dem Boot von Huay Xai ueber Pakbeng nach Luang Prabang. In Pakbeng war "zwischenstation" da ich den Trip via "Slowboat" gemacht hab, was sich alleine wegen der Landschaft auch sicherlich gelohnt hat :-) Schade war nur, dass sich einige der juengeren Touristen doch etwas daneben benommen haben und zumindest den ersten Teil der Reise als "Mallorca-Ballermann-Fahrt" missbraucht haben. Fuer den zweiten Tag hats dann (zum Glueck) allerdings nicht mehr gereicht, da waren sie dann "fertig" ;-) und so konnte ich/wir (ich war nicht der einzige den das gestoert hatte) den zweiten Teil voll und ganz geniessen :-) ... Die Landschaft ist einfach Traumhaft und man Tuckert an zig kleinen Doerfchen vorbei an denen sich die Kinder im kuehlen Mekong erfrieschen, die Frauen Waesche waschen und die Maenner das Abendessen einholen. Hier bestimmt wirklich noch der Fluss das Leben der Menschen was unglaublich schoen und beeindruckend war zu beobachten. Dann weiter, hier in Luang Prabang erlebt man einen krassen gegensatz. Der Ort, die alte Kaiserstadt und da mag man sich jetzt etwas riiiiesiges vorstellen und dabei ist es nur ein 50000 seelen "Dorf" auf das, uebertrieben, fast genausoviele Touristen kommen (wenn man durch die Hauptstrasse laeuft koennte man das wirklich glauben!! wenn nicht sogar mehr touristen als Laoten) hat unglaublich schoene Tempel und wenn man sich traut sie anzusprechen und die gepflogenheiten wenigstens ein wenig beachtet (was leider die meissten Touristen hier nicht tun :-( ) wahnsinnig liebe nette Monche von denen die meissten gerade mal mitte zwanzig oder noch juenger sind. Morgen werde ich dann voraussichtlich weiter, ueber Vang Vieng in dem ich mich jedoch, wenn das was ich so gelesen habe (sag jetzt hier z.B. nur "River-Tubing") so stimmt, nicht allzulange aufhalten werde und dann weiterreisen nach Vientiane und dann weiter dem Mekong entlang (denn leider gibts von hier abwaerts keine oder kaum moeglichkeiten auf dem Mekong zu reisen). Denke aber Ihr werdet wpaetestens dann nochmal von mir lesen ;-)
Bis dahin, haltet die Ohren steiff ;-)
Liebe Gruesse aus Laos