Unsere "Erlebnisse" und (zumindest meine) "Empfindungen" hier in Vietnam sind so "extrem" dass ich sie in Worte kaum fassen kann. Es geht von absoluter Freude und Glueck bis in zu (naja, vielleicht nicht 100% das richtige Wort) "Schrecken" und Enttaeschung. Wo soll ich anfangen, beim schlechten oder guten? Fangen wir einfach der Reihe nach an. Also, wie schon geschrieben die Ankunft hier in Vietnam war echt schoen und nett und wir haben einen super lieben "Moto"-Fahrer kennen gelernt, er zwar kein super gutes Englisch spricht sich dafuer aber suuuper viel Muehe gegeben hat uns alles recht zu machen und zu erklaeren, wenn noetig mit hand und fuss und immer einem Laecheln im Gesicht :-) Nach einem Traumhaften Sonnenuntergang auf dem Sam-Berg sind wir dann am naechsten Tag mit dem Bus weiter nach Can Tho gefahren. War eine Abgefahrene Fahrt. Nicht die Fahrt selbst (hab schon weeesentlich "wildere" Fahrten in Laos und Cambodia hinter mir) sondern die Leute die wirklich ueberall (wirklich ueberall) Zigarettenstangen versteckt haben :-D das war soowas von witzig... Jedenfalls haben wir uns dann in Can Tho in ein nettes "Family"-GuestHouse eingenistet und bei einem Spaziergang einen super lieben etwas aelteren dafuer aber sehr witzigen Vietnamesen kennen gelernt der uns auch gleich zu sich nach Hause eingeladen hat und fuer die naechsten Tage versorgen wollte. Fuer den darauf folgenden hatten wir allerdings schon eine Boots-Tour auf die "Morgen-Maerkte" gebucht und somit auf den naechsten Tag verschoben. Wie dem auch sei, nach der echt netten (leider nicht perfekten, da wir, trotz fruehem Start, zu spaet auf dem groesseren der beiden Maerkte angekommen sind und somit die "Rush-Hour" verpasst haben) Boots-Ausflug wieder zurrueck im GH, stelle ich fest dass mir 70(t)Euronen fehlen!!! :-OOO Ich hab mich dann mal bloed gestellt und gefragt ob den Besitzern etwas auffaelliges aufgefallen waere, natuerlich nicht, "wir waren den ganzen Tag zuhause, da war nichts!!!", also, was es eigentlich von anfang an war, war meine Vermutung dass sie es selbst waren aber wie beweisen und was machen (ausserdem selbst schuld wenn man das Geld im Rucksack laesst aber war halt als "worst-case" gedacht falls man doch mal "ausgeraubt" oder beklaut wird hat man was im GH!!)... Nun kommt aber das "offensichtliche"! Da wir am naechsten Tag auch etwas frueher raus sind, um mit unserem neuen Bekannten (der vorhin nette aeltere Herr) einen Ausflug zu unternehmen und unsere Nachbarn ebenso schon eher raus sind da die die Boots-tour gemacht haben die wir am Tag vorher gemacht haben, konnten wir eine doch etwas komische Beobachtung machen. Judith kam gerade vom Zaehne-putzen wieder als der Chef des GH das Zimmer unserer Nachbarn verlaesst!!! (Hallo???!!) Also habe ich an eben jenem Abend unsere Nachbarn angesprochen und (oh Wunder) auch denen ist auf komische art und weise Geld abhanden gekommen!!! Naja, jetzt werden wir auschecken, sie nochmals drauf ansprechen und sehen was passieren wird...
Jedenfalls... Wie gesagt, meine Empfindungen hier sind demnach sehr extrem da man auf der einen seite so nette und liebe wild-fremde Leute kennen lernt und die im GH denen man dann eigentlich mehr vertraut als fremden auf der Strasse, einen dann beklauen... Aergern tu ich mich eigentlich nur etwas ueber mich selbst dass ich so leichtsinnig war die Enttauschung ist jedoch leider schon auch nicht zu vernachlaessigen, leider! ... Whatever, mal sehen was noch so alles hier in Vietnam auf uns wartet ;-)
Als naechstes folgt HCMC (Saigon)... einen riiiiesen Stadt also...
Kann nur besser werden, oder??? ;-)
Schoene (waermende) Gruesse nach Deutschland!
Freitag, 27. März 2009
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Aha, ich sehe, Du bist also mittlerweile als Entwicklungshelfer unterwegs und subventionierst einzelne Entwicklungsprojekte in der Hotelbranche. Schauen wir mal, was Du noch so alles subventionieren darfst...
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